Der Liebe zuliebe

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Neulich hörte ich jemanden zu dem Thema Partnerschaft sagen, dass er kein Interesse daran hätte, da er nicht all die vielen Kompromisse machen wollen würde – er bräuchte Partnerschaft nicht.
Ich habe viel darüber nachgedacht in den letzten Tagen, Wochen aus aktuellem Anlass, da ich mich sehr in die aktuelle Situation des Partners mit eingebracht habe, und nach der anstrengenden Zeit schaue, wo ich mich gerade so mit mir selbst befinde.

„Dort wo Mann und Frau sich freundschaftlich und unterstützend begegnen, dort ist wahre Liebe und Frieden zu finden.“ F.V.F.

Diesen Satz empfing ich neulich „from outer space“ 😉 , und es wurde deutlich fühlbar für mich,
dass ich nun an einer Stelle stehe, an die ich mich hingeträumt habe. „Stand by me“ – dieser schöne musikalische Klassiker fällt mir dabei ein oder auch die schamanische Redewendung
„Mitakuye Oyas’in“ – für alle meine Verwandten.

Es ist noch viel länger her, da meinte ein Mann bezüglich Freundschaft zwischen Mann und Frau zu mir, wenn das passieren würde, wäre alles vorbei. Dann gäbe es keine Erotik und keinen Sex mehr, dann wäre das Verhältnis Mann – Frau bereits tot.
Heute weiß ich umso mehr: Dem ist nicht so!
Ich suchte Freundschaft und Verbindung, er suchte bei dem Gespräch bereits das Weite.
Dieser Kelch ist an mir vorübergegangen, instinktiv habe ich die Situation damals gelenkt
und nach einer für mich besseren Lösung gesucht.

Um 1 + 1 = 3 werden zu lassen braucht es ein tiefes sich Einlassen. Je tiefer die Bereitschaft desto tiefer die Liebe und auch desto mehr alte Muster und Verstrickungen tauchen aus der Tiefe empor.
Eigentlich bräuchte man sie nur mit einem fantastischen Netz abzuschöpfen und entsorgen – aber wohin mit geistigem Müll? Zumal dieser geistige Müll sich in körperlichen Zellstrukturen verankert hat und wie ein Kratzer in der Platte immer wieder das gleiche Verhalten hervorruft mitsamt alter Ängste.
Doch allein durch diese Erkenntnis lässt er sich am Schopfe packen, und die Symptome, die nun zu wandern beginnen, sind nur ein Zeichen dafür, dass etwas in Bewegung geraten ist.
Lassen wir uns davon nicht verunsichern sondern gehen genau dort einfach weiter, bzw. halten es aus und nehmen eine neue Haltung dabei ein ( Haltung = Verhalten = Beobachten )
Es sind diese „Kriege“ im Inneren, die gewonnen werden wollen, es ist die Meisterschaft des spirituellen Kriegers sich selbst zu erkennen und an die Hand zu nehmen.
„Hilf Dir selbst so hilft Dir Gott“ – gerne stelle ich immer wieder Sprüche in Frage oder klopfe sie auf ihr Halt- oder Brauchbarkeitsdatum bzw. Fähigkeit ab. In diesem Falle stimmt es einfach.

„Wähle immer wieder, die Wahl zu haben und schau was passiert!“
F.V.F.

Ich habe gewählt und wähle wieder auf`s Neue etwas zu er-leben, was ich so noch nicht gelebt habe. So tue ich etwas, was ich noch nie getan habe, und das fühlt sich – zunächst – sehr, sehr ungewöhnlich an. Es ist ja auch raus aus der alten Gewohnheit! Meine Schritte auf den Partner zu, sind Schritte auf mich selbst zu, führen raus aus einer alten Logik und hinein in neue Möglichkeiten. Statt ( fauler?) Kompromisse she und wähle ich das Gefühl von Zuwendung und Zuneigung oder auch Zugeständnis, sehe und wähle die Priorität die ansteht für den Kurs des gemeinsam bestiegenen Schiffes.

Der nächste Anker für das eigene Projekt wird etwas weiter nach vorne geworfen:
Im Märzen der Bauer …..

Von Herzen
Friederike Virginia Führer

Kategorie Allgemein

1 Kommentar

  1. Judith meinte am 12. Januar 2018 um 22:40

    Ja, Partnerschaften sind wohl aus der Mode gekommen, immer diese Verbindlichkeiten… Ist schon anstrengend.
    Doch die Körperlichkeit, die sollte schon stattfinden. Obwohl sich das EINE ohne das ANDERE schal anfühlt, nicht sättigend.
    So habe ich mir die Freiheit der Wahl genommen und wählte wie du: neue Möglichkeiten, un-er-lebtes, ungewohntes. Lang ersehnt.
    Unsicher.
    Mutig Träume verbinden und Gemeinsamkeiten schaffen für einen gemeinsamen Weg, gegen die Logik, doch mit ungekannt viel Gefühl.

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