Manchmal geschehen noch Zeichen und Wunder . . .

TickTack

. . . sofern man bereit und offen ist, sie zu empfangen, wahrzunehmen und als solche zu deuten.

Anfang dieser Woche war ich bei einer meiner Lieblingsbeschäftigung: Aufräumen, Herrichten, den Raum schön machen. Diverse Möbel wurden verrückt, Bilder ab bzw. umgehängt wie das so üblich ist in einem Atelier. Der Wandel ist hier sehr präsent. Ebenso gab es kleine Teile und Gegenstände, die kurz oder gänzlich ihren Platz wechselten.
So auch diese wunderschöne, alte Uhr, die ich als Kind schon so liebte. Mein Großvater brachte sie eines Tages zu uns nach Hause und sie thronte buchstäblich oben auf dem Bücherregal und . . . tickte nicht richtig – nein – sie ging letztendlich garnicht. Selbst ein Uhrmacher, wie ich mich erinnere, konnte ihr nicht auf die Sprünge helfen.
Dennoch liebte ich dieses Stück Jugendstil immer sehr, und es hat einen Platz nahe bei meinem Bild der Selbstfindung gefunden, das Schicht für Schicht über 2 Jahre entstanden ist. Es ist obendrein der Südwesten – der Platz des heiligen Traums, der Vision.
Was soll ich sagen?

Sie läuft wieder!

Ich sitze hier oben in meinem „Cockpit“ vom TABUff und höre ihr leises Ticken, derweil ich schreibe – und ich weiß, die Dinge gehen ihren Gang und ich gehe meinen Weg in Schrift und Wort, die Zeit läuft f ü r mich!
Mein Herzensdank an die Anderswelt, die Ahnen und an die Menschen, die an mich glaubten und glauben, Danke dem Mann an meiner Seite!
So sei es!

White necked eagle woman
Friederike Virginia

Kategorie Allgemein

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