MATTEnTanz

Snapseed

Der müde MATTEn/Teppichtanz

Warum fange ich eigentlich gerade an zu kränkeln?
Wie auf Knopfdruck – passend zum „in Windeseile“ herannahenden November – fängt mein Umfeld an zu frösteln, hüsteln, niesen, trübsinnige Gedanken legen sich übers Gemüt, wie Nebel über die Landschaft. Und ich ertappe mich selbst, wie ich dabei bin, mich „anstecken“ zu lassen.
Oh ja – mir ist`s irgendwie auch grad kühl, die Nase fängt leicht an zu laufen, möchte am liebsten unter die Decke kriechen, mich zurückziehen und ich glaube, ich habe auch die Berechtigung dazu, weil mein Hals ein bisschen wehtut, und ich mich einfach „kodderig“ fühle.
Wieso kreieren wir uns eigentlich immer wieder Symptome? Um uns zu pflegen? Zu reinigen? Eine Entschuldigung zu haben uns zurückzuziehen? Um uns pflegen und umsorgen zu lassen?
Komisch sind wir irgendwie …. Geht das nicht auch gesund und durch verbales Wünschen und Kommunizieren? Ich mache es mir heute einfach mal gemütlich – sorry – möchte lieber für mich sein! Oder: Oh ja, verwöhn mich doch bitte mal, geht das? Mit einer leckeren, heißen Suppe oder/und Tee!? Jemanden um etwas bitten oder sich selbst bemuttern, versorgen ist eine gesunde Einstellung, b e v o r sich Mikroorganismen einnisten und sich an uns als Nährkörper bedienen. Wieso fällt uns das so schwer, diese Zusammenhänge nicht nur zu erkennen, sondern auch dementsprechend zu handeln?
Das Thema Umsorgen ist ein urweibliches Prinzip, und vielleicht liegt dort auch der „Hase im Pfeffer“, weil sie – die Mutter – nie Zeit hatte, sich um Anderes gekümmert hat, selbst nicht so kuschelig – selber krank war und, und, und, oder man einfach gerade der erwachsenen Verantwortung des tagtäglichen Lebens entfliehen möchte.
Sich selbst dabei zu beobachten, wie dieser Mechanismus, diese logische Konsequenz im Körper Fahrt aufnimmt, je nachdem welche gedankliche Richtung wir einschlagen, ist sehr aufschlussreich! Die gedanklichen Hindernisse, die „Wenns und Abers“ für oder gegen Dies und Jenes zu tun gleichen einem Tanz des Chaos, oder es sind schlappe, ermüdende Gedanken, die einen ermattet auf`s Sofa, ins Bett oder auf den Teppich katapultieren, gleich neben den Hund. (Falls Du einen hast, schau was passiert!)
ES einfach vorher tun, dem Körper nachgeben, nachspüren, bevor „das Kind in den Brunnen fällt“ – brrrr ist das kalt …..

Kategorie Allgemein

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